Von Wellen und Kreisen, Lieben und Leiden

Forsythe, Portner und Béjart beim Bayerischen Staatsballett
München, , Christian Gohlke
Triple Bill – so nennt man in der Ballettwelt einen aus drei unterschiedlichen, meist nur lose zusammenhängen Teilen bestehenden Abend. Beim Publikum sind solche Kreationen meistens beliebt, ermöglichen sie es doch, in kurzer Zeit ganz unterschiedliche choreographische Stile zu erleben oder sogar kennenzulernen. Zudem bieten Triple Bills die Möglichkeit, jüngere Künstler mit kleineren Arbeiten zu betrauen und ihnen so zur Sichtbarkeit zu verhelfen. Aber in gewisser Weise sind diese Abende auch ein Krisensymptom: Es scheint einfach kaum noch Choreographen zu geben, die in der Lage wären, ein abendfüllendes Ballett zu schaffen.Beim Bayerischen Staatsballett ist jetzt unter dem etwas kryptischen Titel „Waves and circles“ wieder einmal ein Triple Bill zu erleben. Der kurze Abend (er dauert, die halbstündige Pause eingerechnet, nicht einmal zwei Stunden) hinterließ einen
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